Ein Übungstag am Institut der Feuerwehr

am Samstag, 4. März 2017 fuhren 21 Feuerwehrleute aus den Einheiten Bucholtwelmen, Bruckhausen, Drevenack und Hünxe gemeinsam mit sieben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe zu einem Übungstag auf das Außengelände des Institutes der Feuerwehr NRW in Münster-Handorf.

Das Besondere an diesem Tag, sieben Jugendliche der Jugendfeuerwehr durften gemeinsam mit den Erwachsenen an den Übungen teilnehmen. Insgesamt sechs Szenarien wurden durchgeführt.

Der Schwerpunkt lag in der Brandbekämpfung. Menschen mussten gerettet und Brände gelöscht werden. Auch eine Übung mit technischer Hilfeleistung kam vor.

Stephan Hinz-Sobottka, Löschgruppenführer der Einheit Drevenack und Andreas Schlappa, Löschzugführer der Einheit Hünxe, haben die Einsatzszenarien vorbereitet. Nach kurzer Begrüßung wurde eine kurze Erkundung des Geländes durchgeführt.

Einen Wohnungsbrand in einer Doppelhaushälfte, ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus sowie die Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Wohncontainer waren Einsatzszenarien, die die Hünxer Blauröcke zu bewältigen hatten.

Den Abschluss bildete der Einsatz mit technischer Hilfeleistung. Ein Verkehrsunfall mit einem Radfahrer, der unter einem Pkw eingeklemmt war, stellte die Einsatzkräfte vor einer Herausforderung. Die Fahrzeuginsassen des Verursachers mussten aus ihrer Lage befreit werden und eine Person die einen Hang hinuntergefallen ist, galt es zu retten.

„Einmal im Jahr findet diese Übung in Münster statt, um Einsatztaktiken zu vertiefen und die Feuerwehrleute auf die verschiedenen Einsatzszenarien zu schulen. Die Jugendfeuerwehr wurde eingeladen, um ihnen die Arbeit der aktiven Wehr näher zu bringen und um die Jugendfeuerwehr zu fördern“, sagte Andreas Schlappa.

„Der Übungstag war gut organisiert und die Übungseinsätze wurden gut durchgeführt. Man konnte den Aktiven über die Schulter schauen. Als dann beim Ausrüsten des Trupps Probleme auftraten, unterstützen die Aktiven sofort. Alles wurde sehr realitätsnah dargestellt“, berichtet Moritz Lutkat (13).

„Ich fand es sehr spannend, wie die Aktiven im Einsatz arbeiten. Ich konnte bei ihnen mitwirken. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten untereinander fand ich sehr gut“, sagte Jonas Stratenwerth (15).

Auf dem zirka 2,5 Hektar großen Grundstück befinden sich Straßenzüge mit Gebäuden unterschiedlicher Höhe, Eisenbahnanlagen mit Waggons und Oberleitungen, ein Gleis mit einer Straßenbahn, Baustellen, Gewässer und Schächte.