Blaulichtmeile in Xanten am 07.09.2019

Am Wochenende vom 06 – 08. September 2019 findet in Xanten der Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren statt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird am Samstag, dem 07.09.2019 eine „Blaulichtmeile“ organisiert,
auf der die im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen Fahrzeuge und Geräte auf dem Marktplatz in Xanten ausstellen

Die Freiwillige Feuerwehr Hünxe ist auch als Helfer vor Ort.

Infos unter dem Flyer als Download :)

Flyer 2019

Realistisches Einsatztraining

Realistisches Einsatztraining

Am 6.7.2019 besuchten insgesamt 11 Mitglieder der Feuerwehr der Gemeinde Hünxe die Brandübungsanlage der Feuerwehr Wesel.

Der Tag begann für die Teilnehmer mit der so genannten Wärmegewöhnung.
Unter Atemschutz wurde beobachtet wie ein Feuer entsteht und dabei wurden durch den Ausbilder die verschiedenen Entwicklungsstadien des Feuers erklärt. Ein besonderes Augenmerk galt es auf die verschiedenen Rauchschichten zu legen. Bei einem Zimmerbrand können die Feuerwehrleute mit diesem Wissen einschätzen in welchem Stadium sich der Brand befindet und welche Gefahren das vorliegende Feuer birgt.
Am Ende der Wärmegewöhnung hatte sich der Raum schon auf 600 – 800 Grad Celsius aufgeheizt.

Im Anschluss absolvierten die Teilnehmer noch zwei Übungen. ~mit echtem Feuer. ~
Bei der ersten Übung musste eine Puppe gerettet und zusätzlich ein Feuer bekämpft werden.
Bei der zweiten Übung übten die Feuerwehrleute einen Brand effektiv, aber mit möglichst wenig Wasser zu löschen.

Begleitet wurden die Hünxer Feuerwehrleute den ganzen Tag durch Ausbilder der Feuerwehr Wesel.

Truppmannlehrgang Teil 2 bei der Feuerwehr Hünxe

Seit dem 06.02.19 läuft wieder ein Truppmannausbildungslehrgang Teil 2 bei der Feuerwehr Hünxe. Insgesamt sind 16 Teilnehmer aus allen 4 Einheiten dabei. Im Rahmen dieses Lehrgangs lernen die Feuerwehr Anwärterinnen und Anwärter das Grundwissen für ihre Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr sowie die spezifischen Gefahrenpunkte der Gemeinde Hünxe kennen. Durch den Einsatz von Ausbilder aus den eigenen Reihen der Feuerwehr Hünxe, kann das notwendige Wissen, dann eins zu eins an die Lehrgangsteilnehmer vermittelt werden.

Stellvertretend für den Lehrgang haben wir mal einen Tag rausgesucht und berichten hier darüber.
Am Samstag, dem 23.02.2019 stand „Retten – Selbstretten“ auf dem Lehrgangsplan. An diesem Tag wurde morgens am Übungsturm der Feuerwehr Dinslaken geübt. Es wurden die verschiedenen Abseilarten, Knoten und Aufstelltechniken der Leitern geübt. Die Lehrgangsteilnehmer hatten hier mal die Möglichkeit unter optimalen Bedingungen sich selbst abzuseilen sowie die Sicherung eines Kameraden durchzuführen. Wie immer bei der Feuerwehr steht auch hier der Teamgedanke stark im Fokus, alleine sind derartige Übungen, wie auch der Einsatz, nicht zu meistern.

Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und trug zu einem tollen Tag bei.

Neue Jugendwarte bei der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe

Neue Jugendfeuerwehrwarte bei der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe ernannt

Philipp Fuchs, Moritz Salomon und Marcel Turnau sind die neuen Jugendfeuerwehrwarte in Hünxe.

Fuchs und seine Stellvertreter Salomon und Turnau lösen Dominik Friebe ab, der die 42 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr zuvor betreut hatte.

Die Jugendfeuerwehr Hünxe lud am Dienstagabend zum Neujahrsempfang in das Gerätehaus an der alten Weseler Straße ein. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung und den anderen Feuerwehreinheiten nahmen an der Urkundenübergabe teil. Auch die Eltern waren gekommen, um zu schauen, wo ihre Kinder einen Teil ihrer Freizeit verbringen

„Aus persönlichen und beruflichen Gründen, kann Dominik Friebe das Amt nicht mehr so ausüben, wie er es gerne möchte“, erklärte Jens Förster, Stellvertretender Leiter der Feuerwehr. „Wir haben auch schon einen Nachfolger gefunden“, beruhigte Förster, der die Bestellung bei dem Neujahrsempfang vornahm.

„Als ich das Amt vor drei Jahren antrat gab es den Wunsch, mehr Kinder und Jugendliche für die Arbeit in der Jugendfeuerwehr zu begeistern. Damals waren es 26 und heute sind es 42.

Passend zum 42-jährigen Jubiläum.

Das Ziel wurde erreicht. Dennoch werden uns in den nächsten vier Jahren 16 Jugendliche verlassen und in die aktive Wehr wechseln“ gab Friebe zu bedenken.

„Weitere Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen“.

Einmal in der Woche treffen sich die 36 Jungen und sechs Mädchen zum Dienst. Dabei werden sie von 16 Betreuern begleitet, die ihnen neben der Theorie auch alles über die Fahrzeuge, Wasserförderung und Pumpen beibringen.

Fuchs, Student, trat mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein.

„Ich habe die Position als Jugendfeuerwehrwart angenommen, weil mir der Umgang mit den Jugendlichen sehr viel Spaß macht. Außerdem ist es ein Anreiz die Jugendlichen für diese wichtige Position in der Gesellschaft zu begeistern, und wie soll das besser gehen als bei der Feuerwehr. Die Möglichkeit bei jedem Dienst einen neuen Teil unserer Arbeit zu zeigen, damit die Jugendlichen das erlernen und für später vorbereitet sind“, erzählt der 30-Jährige.

Für die kommenden Monate haben Fuchs, Salomon und Turnau und die 16 Betreuer viel geplant.

Unter anderem ist ein Besuch im Phantasialand und in der Ferienfreizeit im Ort Prutz in Österreich vorgesehen. Das Kreiszeltlager wird in diesem Jahr in Moers stattfinden. Ein Bundeswettbewerb und der Erwerb der Leistungsspange in Leverkusen ist geplant.

Oliver Remberg wechselt von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr.

Für besondere Dienste in der Jugendfeuerwehr wurden Michael Herbrecht und Hermann Hähnel mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW in Bronze ausgezeichnet. Obwohl sie sich eigentlich im Ruhestand befinden, unterstützen sie die Jugendfeuerwehr in ihrer Arbeit.


Dominik Friebe bekam die Ehrennadel in Silber. Seit seinem 18. Lebensjahr ist er als Betreuer in der Jugendarbeit für die Feuerwehr tätig.

Ein Übungstag am Institut der Feuerwehr

am Samstag, 4. März 2017 fuhren 21 Feuerwehrleute aus den Einheiten Bucholtwelmen, Bruckhausen, Drevenack und Hünxe gemeinsam mit sieben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe zu einem Übungstag auf das Außengelände des Institutes der Feuerwehr NRW in Münster-Handorf.

Das Besondere an diesem Tag, sieben Jugendliche der Jugendfeuerwehr durften gemeinsam mit den Erwachsenen an den Übungen teilnehmen. Insgesamt sechs Szenarien wurden durchgeführt.

Der Schwerpunkt lag in der Brandbekämpfung. Menschen mussten gerettet und Brände gelöscht werden. Auch eine Übung mit technischer Hilfeleistung kam vor.

Stephan Hinz-Sobottka, Löschgruppenführer der Einheit Drevenack und Andreas Schlappa, Löschzugführer der Einheit Hünxe, haben die Einsatzszenarien vorbereitet. Nach kurzer Begrüßung wurde eine kurze Erkundung des Geländes durchgeführt.

Einen Wohnungsbrand in einer Doppelhaushälfte, ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus sowie die Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Wohncontainer waren Einsatzszenarien, die die Hünxer Blauröcke zu bewältigen hatten.

Den Abschluss bildete der Einsatz mit technischer Hilfeleistung. Ein Verkehrsunfall mit einem Radfahrer, der unter einem Pkw eingeklemmt war, stellte die Einsatzkräfte vor einer Herausforderung. Die Fahrzeuginsassen des Verursachers mussten aus ihrer Lage befreit werden und eine Person die einen Hang hinuntergefallen ist, galt es zu retten.

„Einmal im Jahr findet diese Übung in Münster statt, um Einsatztaktiken zu vertiefen und die Feuerwehrleute auf die verschiedenen Einsatzszenarien zu schulen. Die Jugendfeuerwehr wurde eingeladen, um ihnen die Arbeit der aktiven Wehr näher zu bringen und um die Jugendfeuerwehr zu fördern“, sagte Andreas Schlappa.

„Der Übungstag war gut organisiert und die Übungseinsätze wurden gut durchgeführt. Man konnte den Aktiven über die Schulter schauen. Als dann beim Ausrüsten des Trupps Probleme auftraten, unterstützen die Aktiven sofort. Alles wurde sehr realitätsnah dargestellt“, berichtet Moritz Lutkat (13).

„Ich fand es sehr spannend, wie die Aktiven im Einsatz arbeiten. Ich konnte bei ihnen mitwirken. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten untereinander fand ich sehr gut“, sagte Jonas Stratenwerth (15).

Auf dem zirka 2,5 Hektar großen Grundstück befinden sich Straßenzüge mit Gebäuden unterschiedlicher Höhe, Eisenbahnanlagen mit Waggons und Oberleitungen, ein Gleis mit einer Straßenbahn, Baustellen, Gewässer und Schächte.